Einen Japanischen Garten anlegen
Japanische Gärten sind magische, faszinierende und symbolträchtige Orte, die sich Dank ihrer individuellen
Gestaltung architektonisch perfekt in das Gesamtbild der Umgebung einfügen. Sie sind nicht nur Ausdruck der
japanischen Philosophie, Geschichte und Lebensweise, nein sie sind auch Orte der Entdeckung und inneren Einkehr
sowie des Energieschöpfens. Es gibt verschiedene Möglichkeiten einen japanischen Garten anzulegen und je nach
vorhandenem Platz, eigenen Vorstellungen und Wünschen seinen individuellen Japanischen Garten zu gestalten.
Die bekannteste Form des japanischen Gartens
In den meisten japanischen Gärten symbolisieren Wasser, Felsen und Sandflächen das Universum.
Typische Gehölze verkörpern das Leben. Gut geeignet für den japanischen Garten sind verkrümmte Kiefern, die Würde und
Unaufdringlichkeit aber auch Vergänglichkeit ausstrahlen, Ahorn, der im Herbst mit seinen bunten gefiederten Blättern
die Vielfalt des Lebens darstellt, Kirschbäume, die immer wieder, von neu erwachendem Leben künden und der immergrüne
und langlebige Bambus, dessen Stängelabschnitte die Generationen darstellen und dessen Blätter beim leisesten Windhauch
eine exotische Melodie singen. An besonders sorgfältig ausgewählten Standorten können Quitten, Moose, Nelken oder auch Thymian
und andere Pflanzen zur Abrundung des Gesamtbildes angesiedelt werden. Steinlaternen, Pagoden oder ein Gartenhaus im Stil
eines Teehauses sowie die entsprechenden
Garten Möbel
komplettieren den liebevoll und künstlerisch gestalten japanischen Garten. Der Mensch spielt in der Gesamtkonzeption des japanischen Gartens eine eher untergeordnete Rolle. Er ist zwar der
Gestalter und später der Beobachter, der den Kreislauf der Natur mit all seinen Besonderheiten, dem Werden und Vergehen,
für sich neu entdecken kann.
Der Steingarten
Eine spezielle Form des japanischen Gartens ist der reine Steingarten bei dem auf jegliche Art von Bepflanzung und Wasser
verzichtet wird. Steine, Felsen, Sand und Kiesflächen mit eingeharkten endlosen Linien symbolisieren das Sein und den ständigen
Fluss des Lebens. Durch die asymmetrische Anordnung der gestalterischen Elemente bietet sich ein besonders reizvoller Anblick.
Der Teegarten
Eine besondere Art der japanischen Gärten ist der Teegarten, der ganz der Teezeremonie gewidmet ist. Abgeschiedenheit und Ruhe
sind hier Grundvoraussetzung. Eine dichte Bepflanzung mit Bambus und Sträuchern sorgt hier für die Abgrenzung von der Welt. Will
man selbst einen japanischen Garten anlegen wird es wohl eine Mischung aus den vorgestellten Varianten werden. Wichtig ist die
sorgfältige Planung entsprechend dem vorhanden Platz, der Licht-, Boden- und Wasserverhältnisse, die Auswahl der Materialien
(Steine, Felsbrocken, Kies) sowie der typischen Pflanzen. Eine Skizze mit der geplanten Einteilung, wo Wege, Sandflächen,
Gesteinsformationen sowie die vorgesehene Bepflanzung festgehalten sind ist sehr hilfreich und man hat die Möglichkeit
verschiedene Varianten auf dem Papier auszuprobieren.